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05. 02. 2015

Attraktive Arbeitgeber - So wird Ihre Firma zum Talent-Magnet

526902499 - KopieSchönheit zahlt sich aus - das gilt auch für Arbeitgeber. Je attraktiver ein Unternehmen ist, desto mehr Menschen stehen Schlange, um dort arbeiten zu dürfen. Image und Realität müssen allerdings übereinstimmen, um ein gelungenes Ganzes zu ergeben. Sonst läuft man als Arbeitgeber schnell Gefahr, als unauthentisch und damit unattraktiv wahrgenommen zu werden.

Wie beim Menschen ist auch bei Firmen innen oft pfui, was außen hui scheint. Mit Hochglanzprospekten und beeindruckenden Unternehmenshomepages lockt man heutzutage kein Top-Talent mehr hinter dem Ofen hervor. In Zeiten von kununu und größtmöglicher Transparenz werden Arbeitgeber immer durchschaubarer. Sie müssen daher liefern, was sie vollmundig versprechen - das hilft nicht zuletzt beim Kampf um die besten Köpfe.

Wer im „war for talents" bestehen möchte, tut gut daran, künftigen Mitarbeitern nicht das Blaue vom Himmel zu versprechen, wenn im Unternehmensalltag düsteres Grau herrscht. „Stellen Sie sich nicht besser dar, als Sie sind", empfiehlt Unternehmensberaterin Sabine Hockling in ihrer Kolumne bei der deutschen ZEIT. „Die meisten möglichen Kandidaten interessieren weniger für die bloßen Erfolgszahlen als die Frage: Wie ist es wirklich, in Ihrem Unternehmen zu arbeiten? Was bieten Sie Ihren Mitarbeitern? Welche Menschen arbeiten dort? Wie ist das Betriebsklima?"

Um festzustellen, ob man als Arbeitgeber noch am Markt mithalten kann, empfiehlt Hockling, sich gemeinsam mit der Personalabteilung einige Fragen zu stellen. „Wie viele Bewerbungen erhalten Sie pro Stellenausschreibung? Wie ist die Passgenauigkeit der Bewerbungen? Wie hoch sind Ihre Kosten, um eine Stelle zu besetzen? Und wie lange benötigen Sie, um einen geeigneten Kandidaten zu finden?" Wer es schafft, seinen Mitarbeitern ein positives Arbeitsumfeld zu bieten, profitiert gleich mehrfach, stellen Studien immer wieder fest. Die Belegschaft fühlt sich ihrem Arbeitgeber eher verpflichtet, macht Kunden zufriedener und ist im Wettbewerb mit anderen Unternehmen auf der Überholspur.

Die Fakten sind bekannt - und dennoch geben weltweit nur etwa 20 Prozent aller Mitarbeiter an, engagiert ihrer Arbeit nachzugehen. Dabei gibt es gleich mehrere Stellschrauben, an denen beim Thema Arbeitszufriedenheit gedreht werden kann. Die Studie „Decoding Global Talent" von StepStone in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group zeigt deutlich, dass Arbeitnehmer immer mehr Wert auf so genannte „weiche Faktoren" legen - und nicht auf höhere Gehaltszahlungen. Überraschendes Ergebnis: Am attraktivsten sind Arbeitgeber dann, wenn sie ausreichend Wertschätzung für einzelne Mitarbeiter bieten.

Welche Faktoren Unternehmen noch beachten müssen, um als Arbeitgeber attraktiv zu werden, erfahren Sie beim Future Of Work-Workshop mit StepStone-Geschäftsführer Rudi Bauer.

Er präsentiert die aktuelle Studie "Decoding Global Talent", die StepStone gemeinsam mit der Boston Consulting Group durchgeführt hat. Es ist die weltweit größte Erhebung zum Thema Jobmobilität, bei der mehr als 200.000 Arbeitskräfte aus 189 Ländern von April bis Juni 2014 befragt wurden.