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24.05.2018

HRweb-Interview | Die Zukunft der Future of Work

Interview von Eva Selan (HRweb) mit Elmar Rodler (LSZ) am 23. Mai 2018

Die Future of Work (organisiert von LSZ Consulting) zählt zu meinen Fix-Terminen. Anfang Mai flatterte eine Pressemeldung herein: LSZ wird vom Kommunal-Verlag gekauft. Ich bin überrascht und bitte Elmar Rodler (Organisator der Future of Work, Foto rechts) zum Interview über Hintergründe, Auwirkungen auf die Future of Work und seine Rolle in der neuen Umgebung.Mag. Elmar Rodler

Weshalb kaufte Kommunalverlag LSZ Consulting? Wessen Idee war es, welche grundlegenden Ziele werden verfolgt?

Der bisherige Eigentürmer von LSZ Consulting Dr. Alexander Loisel (73) war schon seit einigen Jahren auf der Suche nach einem passenden Käufer, da er mittelfristig etwas kürzer treten will. Durch meine persönliche langjährige Freundschaft mit Michael Zimper (Geschäftsführer Kommunal-Verlag) konnte ich hier den Kontakt herstellen und mithelfen eine gegenseitige Vertrauensbasis aufzubauen. Dann sind sich die beiden Parteien in den wesentlichsten Punkten rasch einig gewesen und nach Ausarbeitung des Vertragswerkes konnte Ende April der Kauf abgeschlossen werden. Schon während den Verhandlungen wurden viele Synergie- und Wachstumspotentiale sichtbar, die sich durch das Zusammenwirken der beiden Unternehmen ergeben.

Weshalb scheint der Kommunalverlag der perfekte Partner zu sein?

Der Österreichische Kommunal-Verlag ist ein eigentümergeführtes Familienunternehmen mit starken Netzwerken am öffentlichen Sektor sowie in den Bereichen Bau und Wirtschaft sowohl in Österreich wie auch in Deutschland. Der Verlag ist innovativ, dynamisch und versteht es, Top-Entscheidungsträger zusammenzuführen und zu vernetzen. Gemeinsam können wir ein Rund-um-Service anbieten, das Print, Online und Präsenz-Veranstaltungen umfasst.

Welche Konsequenzen ergeben sich für LSZ?

LSZ bleibt komplett selbständig und wird die bestehenden rund 25 Konferenzen, Kongresse und Business-Events weiterhin qualitätsvoll ausrichten und weiterentwickeln. Zusätzlich wollen wir natürlich die Power des Verlages nutzen und gemeinsam weitere Formate entstehen lassen. Mittelfristig wollen wir unser Portfolio um neue Zielgruppen, Themen und Märkte erweitern. Besonders freue ich mich auf die Zusammenarbeit und den Austausch mit dem sympathischen Team vom Verlag. Hier sehe ich große Potentiale. Schließlich braucht man oft das Rad nicht neu erfinden, sondern kann voneinander lernen und Erfahrungen teilen.

Was wird es langfristig für dich persönlich / deine Position im Unternehmen bedeuten?

Ich werde in den nächsten Wochen auch offiziell die Geschäftsführung bei LSZ Consulting übernehmen und gemeinsam mit dem bewährten Team an der Entwicklung des Unternehmens weiterarbeiten. Alexander Loisel bleibt LSZ noch bis Ende 2020 erhalten und wird sein CIO-Netzwerk geordnet übergeben. Michael Zimper wird sich vor allem strategisch einbringen und mit seiner Außensicht immer wieder für innovative Impulse sorgen. Durch ein „verschmelzen“ der diversen Netzwerke werden sich zwangsläufige viele spannende Ideen und kreative Gestaltungsmöglichkeiten ergeben.

Wie wird es sich auf die Future of Work auswirken?

Organisatorisch wird es für die Teilnehmer der FOW vorerst keine wesentlichen Auswirkungen haben. Der HR-Kongress im März wird weiterhin von Jeannine Mayr und mir persönlich betreut und wir haben schon wieder einige Ideen ausgearbeitet, damit wir auch 2019 wieder einen würdigen Rahmen für das große HR-Klassentreffen bieten können. Perspektivisch ist es natürlich denkbar, dass wir die Marke „Future of Work“ noch umfangreicher nutzen und unsere Angebotspalette für die HR-Community erweitern.

Welche unmittelbaren Auswirkungen hat es – was ändert sich im Unternehmens-Alltag und welche neuen Projekte nehmt ihr in Angriff?

In den nächsten Monaten stehen vor allem interne Projekte auf der „To-Do-Liste“. Verbesserungen in den Bereichen CRM, Mailing-Tool, Außenauftritt, Website, Online Marketing u.v.m. Also langweilig wird uns bestimmt nicht.

Worin liegen für dich die größten Positiva und worin die heikelsten Herausforderungen der neuen Situation?

Eigentlich kann ich dem ganzen nur positives abgewinnen. Da das Team komplett bestehen und auch Alexander Loisel noch 2 1/2 Jahre an Bord bleibt, ist für Beständigkeit gesorgt. Mit Michael Zimper und dem Team vom Kommunal-Verlag bekommen wir noch viel Kompetenz und Innovationskraft dazu. In Summe ist das Unternehmen zukunftsfit aufgestellt und kann mit neuer Energie weiterhin als die B2B-Plattform für gehobenen Informations- und Knowhow-Austausch dienen.

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