Mit Robotic Process Automation (RPA) an die eGovernment Spitze

Nach dem eGovernment Benchmark 2018 der EU (https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/egovernment-benchmark-2018-digital-efforts-european-countries-are-visibly-paying) zählt Österreich im Vergleich der EU28 zu den Vorreitern im Bereich eGovernment. Gerade in den letzten Jahren wurde mit oesterreich.gv.at einiges erreicht. Wahlkarten beantragen, Wohnsitzänderungen und weitere Services, die vorher eine „Pilgerfahrt“ zur zuständigen Behörde bedurften, können nun mobil via App gemacht werden. Benchmarking ist immer der Vergleich mit den Besten. Ein Platz im „Leader Quadrant“ ist sehr gut, aber wir haben immer noch Luft nach oben und gegenüber Estland besteht immer noch Aufholbedarf.

Wie kann man noch mehr Bürgerservices digitalisieren?
 

Vilfredo Paretos 80:20 Regel schlägt auch hier wieder zu. Weitere Services mit herkömmlichen Mitteln zu digitalisieren, bedarf einer massiven Kraftanstrengung. Die Digitalisierung bzw. Automatisierung scheitert oft an der Pipeline, die sich in IT Abteilungen aufbaut. Um Schnittstellen zwischen Systemen oder auch Unternehmen bzw. Behörden aufzubauen, bedarf es einer exakten Definition, wie man künftig Daten austauschen will. Hier kann Robotic Process Automation eine rasche Abhilfe bringen. Der Software-Roboter agiert wie ein Mensch und kann auch über bestehende Userinterfaces Daten auslesen und an andere Systeme übergeben. Somit bedarf es keiner langwierigen Schnittstellendefinition, sondern man lernt dem Roboter ganz einfach, wie er Daten aus einem System bekommt und in ein anders einfügt.

Im ersten Schritt können hier „hausintern“ schnell Prozesse automatisiert werden. Dann kann eine Roboter-zu-Roboter-Kommunikation zwischen Behörden aufgebaut werden. Mit dieser Technologie können behördenübergreifende Verfahren massiv beschleunigt werden.

Auch lange Laufzeiten von Verfahren gehören so der Geschichte an. Es soll schon vorgekommen sein, dass sich Verfahren in die Länge gezogen haben, weil der zuständige Sachbearbeiter dafür Informationen benötigt, die kompliziert zu recherchieren sind, und dies (verständlicherweise) auf die lange Bank geschoben hat. Auch solche Arbeiten kann man mittels RPA einen Roboter erledigen lassen.
 

Wer träumt nicht von seinem persönlichen Buttler?
 

Ganz ehrlich, wer hätte nicht gern seinen persönlichen „James“, der ihm unangenehme Arbeiten abnimmt? Mit RPA wird das zur Realität. Einer der größten Vorteile bei der Einführung von RPA ist, dass sich Benutzer an kein neues System gewöhnen müssen, sondern sie bekommt einfach Unterstützung in ihrer gewohnten Umgebung. Roboter machen auch noch so langweilige Arbeiten immer gleich und mit derselben Qualität. Und er wird auch nicht krank oder ist im Urlaub.
 

Nur A nach B?
 

Richtig spannend wäre natürlich, wenn einem der Roboter nicht nur lästige „A nach B“ Routinen abnimmt, sondern auch in der Aufbereitung von Entscheidungen unterstützt. In Verbindung mit Methoden der künstlichen Intelligenz, kann der Roboter auch das. Aufgrund von historischen Daten beispielsweise, kann eine Entscheidung für den Benutzer aufbereitet werden. Dieser braucht dann noch kurz klären, oder die KI richtig liegt und das Verfahren wird wieder beschleunigt. Um der KI die richtigen Daten „anzulernen“, können Sie auf die langjährige Erfahrung der cubido Data Scientisten zurückgreifen.

RPA - Robotic Process Automation ist für Sie eine interessante Technologie? Sie wollen mehr erfahren, auch warum UiPath und cubido die richtigen Partner sind, dann besuchen Sie unseren Vortrag von cubido und UiPath bei der Behördenkonferenz oder kontaktieren Sie mich gerne persönlich. Entweder per Email an c.heichinge@cubido.at oder telefonisch unter +43 664 88545010. Ich freue mich auf Ihre Anfrage!
 

Christoph Heichinger
Christoph Heichinger | Sales Manager | cubido business solutions GmbH

 

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